HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

Tiefseemein | Kapitel 42

Tiefseemein | Kapitel 42

Die Hitze in der Tiefsee erreicht ihren Höhepunkt. Der Wal Moneo zeigt erste Brandblasen: wie Geysire stossen kochende Fontäne in die Höhe und machen den Mädchen furchtbare Angst. Auch der Benderook versucht den glutheissen Fluten zu entkommen, doch vergebens: alles endet in einer grossen Explosion.

Tiefseemein | Kapitel 40 + 41

Luke, Trug und der Unruhegeist Pilou bleiben allein zurück. Kalle hat sich ihrer entledigt. Zu stark, zu überfordernd waren all die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. "Wem gehören wir denn jetzt?", fragen die Ohrboten. "Werden wir Kalle wiedersehen?" Zur gleichen Zeit erwachen die Unruhegeister aus dem ersten Schlaf ihres Lebens, was sie nur noch unruhiger macht und die Hitze in der Tiefsee weiter ansteigen lässt. Das System steht kurz vor dem Exitus und droht kochend zu zerbersten.

Tiefseemein | Kapitel 39

Arthur und Lulu finden sich im nächsten Bild - und nun in einem Krankenhaus - wieder. Der alte Mann und der Unruhegeist beobachten den kindlichen Arthur und dessen Eltern am Bett des kleinen Jonte. "Ihr Junge hat einen angeborenen Herzfehler", sagt die Ärztin, und alle Augen derer, die dieser Szene beiwohnen, füllen sich mit kellerdicken Tränen.

Tiefseemein | Kapitel 38

"Schaut Euch die Irrlichter an", ruft der Benderook aufgeregt. "Sie schlafen!" Oliana, die ihrerseits aus dem Tiefschlaf erwacht ist, traut ihren Augen kaum. "Wieso schlafen sie? Das haben sie doch noch nie getan?"

Tiefseemein | Kapitel 37

Wilma und Helmi berichten dem Wal Moneo, welche Umstände sie in die Tiefsee geführt haben. Die Drei lernen sich kennen, und die Mädchen erfahren dabei, dass Moneo singen kann. Eine Stimme, so lieblich und leise, so sanft und säuselnd, dass ihr niemand in der Tiefsee entgehen kann. Moneo singt sie alle in den Schlaf ...

Tiefseemein | Kapitel 36

Kalle verschwindet in einer Wolke aus Gedanken und beamt sich in seine Fantasie. Zu stark sind die Eindrücke in der Tiefsee, zu beängstigend die Gefühle und Ausbrüche seines Grossvaters. Und weil Kalles junges Wesen all das weder vertragen noch verstehen kann, knipst er die Realität aus und flüchtet vor der Wahrheit in seine schönsten Gedanken. Weg ist er.

Tiefseemein | Kapitel 35

Was ging hier vor sich? Warum herrschte plötzlich eine solche Unruhe an der Oberfläche? So viel Reibung, so viel Kollision. Seit gut einem Jahr war sie in der Tiefsee unterwegs und immer war die See doch seicht geblieben, keine grossen Ausschläge nach oben oder unten. Nur die Ausschläge, die sie selbst schürte: das Rot ihrer Wut und Rachegelüste, das Gelb ihrer Gier. Nun jedoch griff etwas Rastloses um sich und sie hatte grosse Mühe, sich davon abzuspalten. Sie musste einen kühlen Kopf bewahren - jetzt, da sie kurz davor stand, diesen Ort zu verlassen, und ihrer lodernden Wut Gestalt zu geben.

Tiefseemein | Kapitel 34

Adolphus und der Clownsschank Fridolin machen sich Sorgen um das, was Lila in der Tiefsee angerichtet hat. Zu viele Seelen, die dort unten nicht sein sollten. Zu viel Reibung, zu viel Widerstand: der Grund, warum es so heiss geworden ist in der Tiefsee. Die Gesetze wollen es so, dass man diesen Ort nur freiwillig ergründet. Wer dorthin gezwungen wird, verliert mitunter sich selbst - so wie Kalle, der auf einmal verschwunden ist.

Tiefseemein | Kapitel 33

Lulu treibt ihren Schabernack mit den Ohrboten. Ein riesen Glas-Labyrinth in absoluter Finsternis wird zu ihrem Gefängnis, bis Pilou auftaucht. "Lulu, da oben herrscht eine Unruhe. Du glaubst es nicht. Es sind wir. Wir Unruhegeister sind unruhig." "Unmöglich", keucht Lulu. "Und was machen wir jetzt? Tiefer abtauchen?" Sofort beginnt Kalles Grossvater bitterlich zu weinen. "Nein, bitte nicht. Ich will nicht noch tiefer in meine Seele abtauchen." Doch zu spät. Das nächste Bild hat sich bereits geöffnet.

Tiefseemein | Kapitel 32

"Weisst du, wo Arthur ist?" Ein Zucken, ein Schreck: Daran hatte Lila gar nicht gedacht, dass sich der beste Freund ihres Schwiegervaters - Adolphus - irgendwann wundern und die gemeinsamen Spaziergänge vermissen würde. "Ich habe Pimpf und Kalle in die Tiefsee geschickt." Adolphus traut seinen Ohren nicht und grollt: "Bist du noch ganz bei Trost? Was, wenn sich sich dort unten verlieren und nie wiederkehren? Wolkenheim war ein Anfang, aber die Tiefsee ist vielleicht ihr Ende!"