HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

Tiefseemein | Kapitel 28

Tiefseemein | Kapitel 28

Fridolin ist besorgt um Lila sowie um alle, die es in die Tiefsee verschlagen hat. Besorgt, weil Lila Empathie vermissen lässt - gegenüber ihrem Schwiegervater. Weil Lila ihn so rigoros zwang, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und weil genau dieser Umstand furchtbar schief gehen gehen könnte - womöglich für alle.

Tiefseemein | Kapitel 27

«Also, wie stellen wir das Flüstern und Flackern ab und machen mir die Farben gefügig?», fragt Oliana gierig den Benderook. "Wie bringen wir die Unruhegeister zum schweigen?" Doch darauf weiss der Köter (noch) keine Antwort. Er weiss nur, dass die kleinen Geister wie Moralapostel wirken, die den Menschen ständig flüstern, was sie nicht tun sollten. Brächte man sie zum schweigen, würde niemand mehr Oliana übel nehmen, dass sie sich die Farben und Gefühle der Wolklinge gewaltsam nahm.

Tiefseemein | Kapitel 26

Gespräch zweier Unruhegeister über Unruhe: ein Zustand, den die kleinen Irrlichter zwar verbreiten, jedoch nie selbst unruhig sind. Was also ist passiert, dass sie nun ihrerseits Unruhe empfinden? Beunruhigend ist das...

Tiefseemein | Kapitel 25

Helmi und Wilma baumeln an dem Seil, das aus dem Kinderzimmer bis in die Tiefsee reicht. Wie sollen sie sich retten? Wie an diesem Ort fortbewegen? Wilma entscheidet sich zur Flucht nach vorn und erzählt ihrer Freundin von ihren magischen Fähigkeiten.

Tiefseemein | Kapitel 24

«Warum hast du Oliana damals von der Wolke gestossen», will Kalle von seinem Grossvater wissen. In einem Kokon aus weissen Irrlichtern ist Pimpf kaum mehr zu erkennen. «Ich hatte mich nicht im Griff. Ich habe mich von meinen Emotionen leiten lassen." Und noch während die Worte Pimpfs Lippen verlassen haben, formen die Unruhegeister unter ihnen ein Bild. Ein Bild aus Pimpfs Vergangenheit, in die er nie wieder zurückkehren wollte.

Tiefseemein | Kapitel 23

So viele ahnungslose Seelen, die sich neu in der Tiefsee tummelten. So viele labile Gefühle zum Andocken. Sie musste in einer Art Glücksströmung gelandet sein und würde geradewegs in die offenen Arme eines Körpers treiben, dem längst noch nicht dämmerte, dass er sich bald mit ihr verbinden würde.

Tiefseemein | Kapitel 22

"Leonore ist eine von uns", freut sich Lila gegenüber dem Clownsschrank. "Ich habe es gewusst." "Das war riskant", erwidert Fridolin. "Du spielst mit deinem Glück und dem aller anderen und hinterfragst dabei nicht deine Gefühle und Motive." "Papperlapp, ich habe getan, was getan werden musste. Jetzt haben wir sie alle da unten in der Tiefsee: Kalle, Pimpf, Helmi und Wilma." "Und Oliana mit ihnen", kommt es von Fridolin.

Tiefseemein | Kapitel 21

Verzweifelt sucht Anni nach klaren Gedanken und nach ihrer Tochter. Wilma und Helmi sind nicht in den Zug nach Lummelunda gestiegen, daheim sind sie auch nicht. "Wo können sie sein?" Während Wilmas Eltern schier verrückt werden vor Sorge, braut sich in Leonores Küche etwas Magisches zusammen ...

Tiefseemein | Kapitel 20

Kalle macht sich Sorgen, nie wieder aus der Tiefsee herauszufinden - nie wieder nach Lummelunda zurückkehren zu können, nie wieder seine Eltern umarmen zu dürfen. "Ist das eigentlich deine oder meine Tiefsee", fragt er seinen Grossvater. "Es ist unser aller Tiefsee", antwortet Pimpf, "und der einzige Weg aus ihr heraus, führt in sie hinein."

Tiefseemein | Kapitel 19

Die Vandervindts kommen im Hause von Annis Mutter, bei Leonore, an: ein gemütliche Frau, die den Schalk im Nacken trägt, das Leben "gut genug" sein lässt und herzlich empfängt. Sofort sieht sie ihrer Tochter deren Sorgen um Wilma an der Nasenspitze an.