HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

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Transkript

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00:00:00: Kapitel seventy-two.

00:00:03: Leonore hatte es einmal mehr an die Ostsee gezogen, denn hier ließ es sich so gut nachdenken.

00:00:09: Sie stand mit den Füßen im Wasser und richtete ihren Blick gen Horizont.

00:00:15: In ihrem Kopf brachte sie all'die Dinge zusammen, die zuletzt passiert waren – alles was Lila verursacht hatte?

00:00:22: Ja!

00:00:24: Aber das sicher auch nicht ohne Grund geschehen war….

00:00:27: Sie war zu lange auf dieser Erde, steckte zu lange in ihrer Aufgabe und wollte nicht im Entferntesten glauben dass das Universum nicht einen größeren Plan verfolgte.

00:00:40: Vielleicht hatte all das geschehen müssen damit sie endlich bemerkten dass Emi ihre Erinnerungen unter falschen Voraussetzungen besaß und dass das nicht auf Dauer so bleiben durfte.

00:00:55: Sie sah den Wellen zu, wie sie sich unaufhörlich auftürmten auf sie zurollten und sich dann in weißem Schaum brachen.

00:01:04: Sie blickte auf ihre Füße und beobachtete das selbe Spiel im kleinerem Modell.

00:01:10: Die Seekam umspülte ihre Zehen und zog sich wieder in ihre Untiefen zurück.

00:01:17: Immer ging auch ein wenig Sand mit den Wellen, weshalb Leonore Welle für Welle ein wenig mehr ein Sank.

00:01:26: Das Wasser kam und ging und es nahm nur mit sich was keinen Halt hatte.

00:01:33: Um ihre Füße bildeten sie sich kleine Rinsale, Risse, Schneisen durch die sich das Wasser seinen Weg bahnte.

00:01:42: Leonore sah sich das Spiel etwas genauer an und überlegte Wieso ein Riss eigentlich entstand?

00:01:51: Es musste eine Kraft geben, die sich etwas nahm und etwas das bereit war zu gehen.

00:01:59: Wenn der Sog nur groß genug würde!

00:02:03: Der Sand gab nach –das Wasser behielt die Oberhand–ein ungleiches Kräfte-Ringen.

00:02:10: Welle für Welle wurde das Rinnsaal um ihre Füße größer.

00:02:15: Sie zog sie aus dem Sand und ging drei Schritte zurück, dorthin wo das Wasser sie nicht erreichen konnte.

00:02:24: Mit der kleinen Emi musste etwas anderes geschehen sein weniger gleichmäßig mehr ad hoc.

00:02:32: zwei gewaltige Kräfte zogen gegeneinander als Emi den Himmel verließ.

00:02:37: es war kein sanftes Einschlafen und hinübertreten.

00:02:42: nichts dass ich Mit Zeit einer Rennsaalbahnte bis alles an seinen neuen Platz fand.

00:02:49: Nein, es war vielmehr ein Platzen!

00:02:52: Ein kurzer Moment – peng!

00:02:55: Und etwas wurde zerrissen.

00:02:57: Ein Band das zwischen Himmel und Erde bestand.

00:03:00: eine Vereinbarung die besagte dass man loslassen musste wenn man von oben nach unten wechselte.

00:03:08: Los lassen von dem was wahr.

00:03:11: allerdings Senierte Leonore weiter, niemand ließ einfach so von einer Sekunde auf die andere los.

00:03:18: Es war immer ein Prozess und im Fall der Wolklinge war es Schlaf.

00:03:24: Der Schlaf kam wie eine Welle und nahm sich was der Nacht gehörte – Die Erinnerungen an Wolkenheim.

00:03:33: Schlaf bildete jenes Rinsaal durch das das Wissen um Wolkenhain abfließen konnte.

00:03:40: Welle um Welle sickerten die Erinnerungen der Wolklinge aus ihnen heraus, bis sie fest auf der Erde standen.

00:03:49: So wie Leonores Füße im Ostseesand!

00:03:53: Emy war nie in diesen Schlaf des Loslassens gefallen.

00:03:58: Deshalb hatte sie in Windeseile etwas loslassen müssen und das verursachte den Riss.

00:04:05: Peng!

00:04:07: Emi war nicht sanft mit Wellen von oben nach unten gewechselt, sondern von einem Moment auf den anderen gegangen.

00:04:15: Und das hatte ein Beben verursacht – eine Bruchlinie!

00:04:20: Es hatte gerüttelt offenbar ohne dass sie es gemerkt hatten und der Riss war entstanden.

00:04:27: Leonore stellte ihn sich in seinem Ursprung harrfein vor und dann größer und grösser weil sie den Fehler nicht korrigierten.

00:04:38: Sie überlegte, ob man dieser Bruchlinie vielleicht folgen konnte und ob Schlaf ein Weg zu diesem Ursprung war.

00:04:48: Ob es helfen würde sich zurückzuträumen in den Moment, in dem etwas von Emi abplatzte?

00:04:55: Etwas anderes als ihr Wissen um Wolkenheimen.

00:05:00: Leonore fragte sich was von Emy gegangen war auf ihrem Weg nach unten.

00:05:06: Wieder stellte sie sich ins Wasser wieder, umspielten die Wellen ihre Füße wider entstand jenes Rennsaal aus dem der Sand gewaschen wurde.

00:05:17: Wieder sah sie vor sich einen Riss und symbolisch gesprochen fragte sie es sich was man ihm hinzufügen musste damit er wieder zusammen wuchs.