00:00:00: Kapitel Achtundfünfzig.
00:00:03: Ein Hut, ein Stock, ein alter Mann vor, zurück zur Seite ran.
00:00:08: Immer wieder benutzte Helmi diese Schrittfolge um sich von all den Gedanken abzulenken die sie zu überwältigen drohten.
00:00:17: Gedanken die sie im ersten Moment der Freundschaft zu Wilmer wegen hatte akzeptieren wollen Dinge, die dann tatsächlich passiert waren aber eigentlich gar nicht passiert sein konnten und die sie nun wieder einholten.
00:00:34: Mit voller Wucht ohne dass Sie mit jemandem darüber reden konnte.
00:00:38: Wem konnte sie hier vertrauen?
00:00:40: Wer wusste was?
00:00:43: Und wie sollte sie die jüngsten Ereignisse verarbeiten?
00:00:46: Gar wahr sein lassen!
00:00:50: Ein Traum war sicher nicht gewesen.
00:00:52: schließlich redeten alle darüber oder besser gesagt drum herum.
00:00:57: Und wenn man um etwas drumherum redete, dann war es ja doch da eben mitten drin.
00:01:04: Ein Hut ein Stock ein alter Mann vor zurück zur Seite ran.
00:01:10: Helmi versuchte sich zu konzentrieren und ihren Schritten die Worte zuzuordnen.
00:01:15: sie versuchten ihren Geist zu beruhigen doch der tanzte seit Tagen tschat-tschat Wilmer und sie waren durch eine Wand gegangen in eine fremde Welt.
00:01:28: Eine zweite fremden Welt, denn schließlich behauptete ihre Freundin im vergangenen Sommer über den Wolken gewesen zu sein und gegen eine Hexe gekämpft zu haben.
00:01:38: Eine Hexe die den sogenannten Volklingen die Farben ihrer Augen nahmen um selbst farbig sehen zu können.
00:01:47: Ein Hut ein Stock ein alter Mann vor zurück zur Seite ran.
00:01:52: Es funktionierte nicht.
00:01:53: Helmi wählte ihre Schritte, aber ihre Gedanken machten was sie wollten.
00:01:58: Da hatte Wilma einen Wahl gemalt.
00:02:00: Sie hatten mit diesem Wahl gesprochen und gesungen!
00:02:04: Sie hatten ihm eine Namen gegeben Und Moneo hatte ihnen von der Tiefesee erzählt und von den Unruhegeistern die eine Art moralische Wächter zu sein schienen Die auftauchten und flüsterten wenn Menschen sich unrecht verhielten wenn sie ihr Handeln hinterfragen sollten.
00:02:22: Klar, ein schlechtes Gewissen kannte Helmi aber seit wann spuckten einem Unruhrgeister also echte um die Nase?
00:02:33: Ein Hut, einen Stock, ein alter Mann vor zurück zur Seite ran.
00:02:38: Ach das laufen am Strandhalf Helmi kein bisschen!
00:02:41: Am meisten machte er zu schaffen dass Wilmer sich so verändert hatte.
00:02:46: Sie konnte die Veränderung spüren, und zwar vom allerersten Moment als sie in die Küche der Molanders katapultiert worden waren.
00:02:55: Hermi konnte sich kaum erinnern wie es geschehen war.
00:02:59: Von einem Moment auf den anderen waren sie aus der Tiefsee heraus – und in der Küche gelandet!
00:03:06: Neben ihr saß eine völlig andere Wilmer.
00:03:10: Da war so viel Wut, so viel Böses dass Helmi schlichtweg Angst machte und sie verstummen ließ.
00:03:19: Die beiden Mädchen kannten sich viel zu gut, als das Wilmar so etwas hätte vor ihr verheimlichen können!
00:03:26: Was hatte diese neue Seite an ihrer besten Freundin hervorgebracht?
00:03:31: Woher war sie
00:03:32: gekommen?!
00:03:34: Ein Hut, ein Stock, ein alter Mann, vor Zurück zur Seite ran.
00:03:39: Helmi saß zurück und sah ihre Spuren im Sand.
00:03:43: Vielleicht würde sich derjenige, der nach ihr am Strand spazierte ebenso fragen welch überirdisches Wesen so merkwürdige Spuren hinterließ.
00:03:55: Sie drehte sich um und fand eine andere Spur die sie für einen Moment stutzig machte zwei Fußabdrücke und ein Loch immer wieder manchmal tiefer manchmal kaum zu sehen.
00:04:08: doch immer war da dieses Loch.
00:04:11: Helmi Hörte sie es plötzlich gegen den Wind.
00:04:15: Hermi hob den Blick und sah Wimmers Oma, etwas entfernt aber doch in Höherweite.
00:04:21: Fröhlich winkte sie.
00:04:23: Hermie beschleunigt die ihre Schritte und lief auf Leonore zu.
00:04:27: Nein!
00:04:28: Sie rannte und fiel der alten Frau in die Arme.
00:04:31: Plötzlich brach alles aus ihr heraus – und sie weinte.
00:04:35: Lass es raus,
00:04:36: Helmi.".
00:04:37: Du hast es viel zu lange in dir getragen und mit dir allein abgemacht.
00:04:41: Lass es
00:04:41: raus.".
00:04:43: Helmi weinte, dicke Kullertränen ihr ganzer Körper schüttelte sich.
00:04:49: sie umarmte Leonore fest und fühlte zum ersten Mal wieder so etwas wie Halt seit sie aus der Tiefsee zurückgekehrt waren.
00:04:59: Es ist ganz normal was du fühlst.
00:05:02: Du wusstest es nicht Und das ist ja auch schwer zu verstehen.
00:05:06: Hemmi fingen sich ein bisschen und sah hinaus auf die Ostsee.
00:05:11: Du weißt, was hier vor sich geht?
00:05:13: fragte das Mädchen unglaublich und schluchzte einmal tief.
00:05:18: Leonore nahm sie noch fester in den Arm und begann ein bisschen zu erzählen von den Gesetzen zwischen Himmel und Erde, von einem emotionalen Gleichgewicht – von Hüterinnen und Hütern, die es seit jeher beschützten!
00:05:34: von magischen Fähigkeiten, von Wolkenheim und der Tiefsee.
00:05:39: Im Prinzip eine Wiederholung dessen was Wilma ihr bereits auf dem Rücken des Wahls gesteckt hatte nur mit der Ergänzung das auch ihre Oma Teil dieser magischen Welt war.
00:05:53: Welche ist deine dringendste Frage beendete Leonore ihren kleinen Vortrag?
00:05:59: Was es mit Wilma passiert wollte Hermie wissen.
00:06:03: Du siehst doch auch, wie sie sich uns allen gegenüber verhält.
00:06:07: Ich meine der Spaziergang eben hallo?
00:06:09: Wer ist diese Person?
00:06:13: Also doch entfuhr es Leonore.
00:06:16: Amy, Lila und jetzt auch Helmy alle konnten es spüren.
00:06:21: Ihre Enkelin hatte sich verändert.
00:06:24: Was siehst du?
00:06:26: Konntete Leonore mit einer Gegenfrage.
00:06:29: ich sehe dass sie unnatürlich wütend ist das Sie Nicht sie selbst ist.
00:06:35: Und dass sie mir aus dem Weg geht, ja etwas
00:06:37: verheimlicht.".
00:06:39: Leonore nickte.
00:06:41: dieselben Beobachtungen das selbe Verhalten.
00:06:44: Wilma hatte aus der Tiefsee eine Seite mitgebracht die so vorher nicht zu ihr gehörte und die Frage war wie sie zu dieser Seite gekommen war?