HörGut | Wolkensein, Tiefseemein, Erdendein

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Transkript

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00:00:00: Kapitel fifty-two.

00:00:03: Gott, diese Familie war ja so langweilig!

00:00:08: Wilma saß mit ihren Eltern ihrem Bruder und ihrer Freundin Helmi am Tisch und alle widmeten sich dem Abendbrot.

00:00:16: So stark war ihr das noch nie aufgefallen – selbst Helmi ging er auf die Nerven.

00:00:22: So schweigsam wie sie sich seit ihrer Rückkehr aus der Tiefsee verhielt.

00:00:27: als ob nur sie die dramatischen Ereignisse miterlebt hatte.

00:00:31: Kein Wort wollte sie bisher mit Wilma reden, eigentlich mit niemandem!

00:00:36: Ab und zu nickte sie stumm oder schüttelte den Kopf.

00:00:40: ansonsten, schien sie in ihrer eigenen Welt.

00:00:44: Beno und Annie schauten bedrüppelt rein, stets bemüht, die Mädchen nicht vor dem Kopf zu stoßen und Tinos eine heile Welt vorzugaukeln.

00:00:54: Wilma ging diese Atmosphäre mächtig auf die Ketten Auch weil sie diesen Menschen selbst so wenig zu sagen hatte.

00:01:03: Es war offensichtlich, dass sie zu ihnen gehörte aber sie fühlte es nicht immer weniger.

00:01:11: Wollen wir uns morgen mal eine kleine Wanderung vornehmen?

00:01:15: Versuchte es Annie!

00:01:16: Die frische Luft wird uns sicherlich allen gut tun.

00:01:20: Tinos sprang auf einen Stuhl und schrie seine Freude laut heraus.

00:01:24: Neu hatte er ein Piratenmesser aus Holz, das er gefährlich juchzend in die Luft hob.

00:01:31: Bereit den schwedischen Wald zu erobern.

00:01:35: Helmi reagierte gar nicht und Wilma stöhnte.

00:01:39: Sie hatte keine Zeit sich mit dem Wald und Wiesen abzugeben.

00:01:42: sie musste sich um Friedolin kümmern so lange sie es konnte.

00:01:48: also wenn ich nicht muss dann würde ich gerne nö sagen versuchte sie ist gespielt höflich Du musst, funkte ihre Oma dazwischen die in die Küche hummelte.

00:02:00: Ich war gerade bei den Molanders und habe Emy kennengelernt, schub sie hinterher.

00:02:05: Wilmar hob den Kopf und versuchte ihr Gesicht im Zaum zu halten.

00:02:11: Es kostete sie alle Mühe.

00:02:12: so was wie Sie ist schwer in Ordnung oder?

00:02:16: Zu sagen.

00:02:18: Tatsächlich gab Leonore zurück Und beobachtete jeden Gesichtsmuskel ihrer Enkelen Ganz genau.

00:02:27: Selbst darauf bedacht die kleine Emi nicht zu verraten.

00:02:32: Wie wäre es, wenn wir Emi morgen mitnehmen?

00:02:35: Schlug sie vor.

00:02:37: Eine provokante Frage bewusst gestellt und dicht gefolgt von einem leichten Zucken das durch Wilmers Gesicht ging.

00:02:46: Wenn ich genau hin sah hätte er's wohl übersehen aber Leonore sah ganz genau hin!

00:02:53: Und sie fragte sich ob etwas dran war an den Beobachtungen, die Emi mit ihnen geteilt hatte.

00:03:00: Hatte sich Wilma seit ihrer Rückkehr aus der Tiefsee verändert?

00:03:04: Hatte sie Schaden davon getragen!

00:03:08: Wilma schwieg, weil es ihr nicht gelang, vernünftige Worte zu formulieren.

00:03:14: Zu sehr kochte mehr und mehr eine unsagbare Wut in ihr, die sie kaum zu Zügeln vermochte.

00:03:23: Du musst natürlich nicht mitkommen wenn du nicht möchtest.

00:03:26: Schubani beschwichtigen hinterher.

00:03:28: Angesichts der Ereignisse wollte sie Wilma noch etwas in Ruhe lassen.

00:03:34: Ich komme gern mit!

00:03:37: Es waren die ersten Worte, die Helmi sprach seit sie zurück waren.

00:03:42: Alle sahen erst Sie an und dann zu Wilmar neugierig wie sie diese Botschaft aufnehmen

00:03:49: würde."Ich

00:03:51: bleibe hier", sagte Wilma trotzig, schob ihren Stuhl vom Tisch und verließt die Küche.

00:03:57: Darf ich bei dir schlafen?

00:03:59: fragte Helmi an Tinos gewandt.

00:04:02: Der Junge überlegte, weil ihm das eigentlich gar nicht gefiel, dann blickte er Fragen zu seiner Mutter und seinem Vater und als sie ihn bedeuteten, dass er doch zustimmen solle, tat er es und nickte.

00:04:17: Dann wünsch ich eine gute Nacht, kam es von Helmi und sie verschwand.

00:04:23: Aber nur für eine Nacht grummelte Tinos, als sie außer Höhe weiter

00:04:27: war.".

00:04:29: Ich würde zu gern wissen, was zwischen den Mädchen passiert ist", fügte Annie hinzu.

00:04:36: Ich auch rumpelte Wilmer im Flur die offenbar gelauscht hatte.

00:04:41: Sie polterte in ihre Schuhe und verließ mit krachender Tür das Haus.

00:04:48: Atmete Beno aus!

00:04:49: Wer hat behauptet dass pubertierende zwölfjährige leicht zu händeln wären?

00:04:56: Ich weiß nicht.

00:04:57: gab Leonore zu bedenken.

00:05:00: Kennt ihr sie So schnell auf Hundert Achtzig?

00:05:04: Nein, gab Annie zu.

00:05:06: Aber ich denke so was hat sie ja auch noch nie erlebt – was auch immer es war!

00:05:12: Sie hatte bisher nicht viele Fragen gestellt und auch Nichtstellen wollen weil es sie überforderte.

00:05:19: aber je mehr der Schock in Annie nachließ, desto mehr Fragen tratten zutage.

00:05:26: Wie waren die Mädchen in die Küche geplatzt?

00:05:29: Woher kam all das rote heiße

00:05:32: Wasser?!

00:05:34: Wieso waren der Großvater und Kalle noch immer bewusstlos?

00:05:39: Diese Fragen brannten in ihrem Herzen, auch weil offenbar kein anderer sie stellen wollte.

00:05:46: Vielleicht aus Respekt dachte Annie – vielleicht brauchten alle noch mehr Zeit!

00:05:53: Leonore spürte die Veränderung im Verhalten ihrer Tochter.

00:05:57: Sie spürte, dass unterdrückte Gedanken nach außen wollten.

00:06:01: Deshalb fand sie es für notwendig, zusätzliche Zauber wirken zu lassen und ebenso ein Gespräch mit Helmi zu suchen.

00:06:10: Schnell schob sie sich einen Happen in den Mund, wischte sich die Hände ab und ging in ihr Zimmer.

00:06:16: In ihrem Koffer fand sie, wonach sie suchte – kleine Handgroße-Kissen mit Kochlöffeln und Kräutern bestickt!

00:06:26: Eines zeigte Zitronenmelisse, das andere Lavendel.

00:06:31: Auf einem dritten rankten Hopfen und Johanneskraut.

00:06:36: Sie nahmen jedes für einen Moment zwischen ihre Hände und schon verströmten sie einen beruhigenden Duft.

00:06:44: Sie ging in das Zimmer der Eltern rüber zu Tinos und legte jedem ein warmes Kräuterpäckchen ins Bett.

00:06:52: Für den Moment sollten es diese Mischungen tun!

00:06:55: und wohlige Gedanken im Haus verbreiten.

00:06:58: Eventuelle Fragen würden verstummen, Ruhe- und Gelassenheit einkehren.

00:07:04: Hoffentlich, dachte Leonore würde ihr das etwas Zeit verschaffen um Licht ins Dunkelall der Schatten bringen zu können – Schatten die zuletzt ganz deutlich in ihr aller Leben gedrungen waren!